Gächlinger Landfrauen

Herbstversammlung

Barbara Vögeli, Co-Präsidentin der Gächlinger Landfrauen, konnte an der diesjährigen Herbstversammlung 36 Mitglieder begrüssen. Nach dem Protokoll informierte Barbara Vögeli die Versammlung über die erfreulichen Ergebnisse der 1.Augustfeier und dem Herbstfest. Der gut besuchte Brunch an der 1.Augustfeier brachte einen Gewinn von 1186 Franken. Trotz schlechten Wetterbedingungen am Herbstfest 2005 erzielte der Verkauf der Backwaren einen Reingewinn von 4888 Franken. Wie jedes Jahr war das Angebot an Backwaren am Stand der Landfrauen vielfältig und attraktiv. So wurden etwa 300 Brote, 168 Birenweggen, über 320 Säckli Rickli, 300 Säckli verschiedenster Guetzli und 200 Stück allerlei Kleingebäck verkauft. Mit diesen beeindruckenden Zahlen dürfen die Landfrauen mit Recht stolz auf den erzielten Erfolg sein.

Im Traktandum „Verschiedenes“ machte der Vorstand den Vorschlag, sich Gedanken zu machen über die Aufhebung der Herbstversammlung und deren Notwendigkeit. An der Hauptversammlung im Frühling wird darüber debattiert werden.  

Neues aus dem Kantonalverband VSL

Nach dem Vorstellen des Winterprogramms mit verschiedenen Kursen und zwei Theaterbesuchen, informierte Barbara Vögeli kurz über die Delegiertenversammlung des Kantonalverbandes VSL. Der VSL spendet 3000 Franken einer, vom Unwetter hart getroffenen Familie in Niklausen im Melchtal.

Durch den Zusammenschluss der beiden Schweizerischen Verbände, Schweizerische Landfrauen Verband und Schweizerischer Bäuerinnen Verband,  ist die Revision der Statuten des VSL notwendig. Dadurch erfolgt eine Anpassung der Statuten der Sektionen der Schaffhauser Landfrauen.  Ab 1. Januar 2006 ist Barbara Meister, Vorstandmitglied des VSL, neue Vermittlerin der Ländlichen Familienhilfe. Sowohl auf Kantonaler Ebene, wie auch in den Sektionen, gibt es für die Umsetzung der Deklarationspflicht nach dem neuen Lebensmittelgesetz an öffentlichen Anlässen, wie Herbstfeste usw.  noch keine befriedigende Lösung. In Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelinspektor  wird daran gearbeitet.

Ein Haus für Frauen in Schaffhausen

Dank der guten finanziellen Lage, konnten die Gächlinger Landfrauen dem Frauenhaus Schaffhausen 500 Franken spenden. Monika Jung, ehemalige Präsidentin des Vereins Frauenhaus Schaffhausen, gab im zweiten Teil des Abends einen kurzen Einblick in die Organisation und Arbeit der Institution. Der Verein wurde 1987 gegründet und ein Haus für Frauen, die durch häusliche Gewalt in Notsituationen geraten, eingerichtet. Das Frauenhaus Schaffhausen bietet jährlich etwa 40 bis 50 Frauen und deren Kinder Unterschlupf. Der Standort des Frauenhauses ist geheim und hat Platz für 5 bis 7 Frauen mit Kindern. Über die Telefonnummer 052 625 08 76  ist eine Mitarbeiterin Tag und Nacht erreichbar. Die Frauen halten sich in der Regel 3 bis 10 Tage im Frauenhaus auf. Sie werden von Sozialarbeiterinnen betreut, die zusammen mit den Frauen nach Lösungen der Probleme suchen und die Frauen zu Ämtern usw. begleiten.

Seit 1997 sind die Beratungsstellen für Frauen, Kinder und Jugendliche angegliedert an das Frauenhaus. Stadt und Kanton  sind Träger der Beratungsstellen. Das Frauenhaus selbst wird vom Kanton mit ein paar Tausend Franken unterstützt, übernimmt aber keine Defizitgarantie. So steht der Verein oft vor finanziellen Problemen. Der Verein unterhält drei bis vier 100% Stellen, die sich aufteilen in drei Sozialarbeiterinnen, der Geschäftsleitung und der Nachtfrauen. Somit ist das Frauenhaus auf Spenden angewiesen, damit der Fortbestand gewährleistet werden kann. A.I.