Schule Gächlingen

Das isch dä Stärn vo Betlehem         Bericht und Bilder von Andrea Iten
 

…mached eu uuf und folged em.“ Wer kennt sie nicht, die ersten Zeilen des Krippenspiels „D’Zäller Wiehnacht“ des bekannten Zürcher Komponisten Paul Burkhards, das alljährlich in Zell im Tösstal zur Aufführung kommt. In diesem Jahr wagten sich die Kinder der Schule Gächlingen, unter der Leitung von Werner Suter, an das anspruchsvolle Werk.

Schon früh im Herbst begannen die Kinder mit ihren Lehrern und Lehrerinnen zu proben an. Es galt Texte auswendig zu lernen, Lieder einzuüben und vor allem laut und deutlich zu sprechen, dass die Worte bis in die hinterste Ecke der Kirche Gächlingen zu verstehen war. In den letzten Wochen vor der Aufführung herrschte am Samstagmorgen immer rege Tätigkeit. Es galt nun die einzelnen Szenen und die Einsätze der verschiedenen Musikanten zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Und dann war es endlich soweit: Am 4. Adventsonntag am frühen Abend spielten die Kinder in der voll besetzten Kirche ihr Weihnachtsspiel. Die über 2000 Jahre alte Geschichte von Maria und Josef, die jedermann kennt und immer wieder davon berührt wird. Die Kinder spielten und sangen sich in die Herzen der Zuschauer und zogen diese mit ihrem begeisternden Spiel in ihren Bann. Die Musiker der Musikgesellschaft, der Organist Max Müller, Werner Schraff am elektronischen Cembalo und die Blockflötengruppe liessen sich von der Begeisterung der Kinder anstecken und unterstützen mit den wohlklingenden Kompositionen von Paul Burkhard das Spiel der Kinder. Und zu jeder Zeit behielt Werner Suter im Hintergrund alle Fäden in der Hand und führte Schauspieler und Musiker sicher zum Erfolg.

Den Kindern der Schule Gächlingen ist eine grossartige Aufführung der „Zäller Wiehnacht“ gelungen, die allen Beteiligten und den vielen Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird. A.I.

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