| Wövil Kilometer sinds no bis................? Bildergalerie der Velotour | ||
| Bericht von Werner Suter | ||
Die wohl am häufigsten gestellte Frage zwischen dem 23. und 28.Juniam Bodensee.Einmal mehr hatten die Fünft- und Sechstklässler von Gächlingen die Gunst von Petrus auf sich gezogen. Das Wetter auf ihrer traditionellen Velotour um den Bodensee war traumhaft. Eine erlebnisreiche Woche liegt hinter uns. Und die Ängste, ob man das Ganze wohl überstehen würde, sind abgebaut. Ja, es ist eine Leistung, 250 km in einer Woche zu fahren, das ganze Gepäck selber mitzuführen, auch einmal auf die Zähne zu beissen, wenn die Oberschenkel zucken, das Hinterteil schmerzt und der Schweiss unter dem Velohelm herunterrinnt. Alles habt ihr bestens gemeistert. Und die Kolonne wurde täglich bestaunt, von den einen ärgerlich, andere schmunzelten, ja, sie gratulierten auch. Pannen? Klar, die gehören dazu. Alle erschraken, als ein Knall die Schlange aus dem Tramp riss. Andris Schlauch und Pneu am Hinterrad wollten nicht mehr. Oder jenes Mädchen, das eine Kurve verfehlte und plötzlich unsichtbar im Gebüsch unten an einem Bord lag. Erleichterung, als es hiess: Sie lacht. Oder wieder Andri . Diesmal war die Kette gerissen. Gut, ist die Region mit Velomechanikern bestens dotiert. Und dann der Rüffel, als der Chef mitten durch ein Naturschutzgebiet fuhr, weil er die entsprechenden Tafeln übersehen hatte. Er selber hörte nichts, aber der Hinterletzte, Max, durfte die verbalen Prügel und die Drohung mit der Polizei einstecken. Pardon, Max! Und als Manuela am ersten Abend ihren Rücken verbrannt hatte, half nur noch Dr. Weidmanns Apotheke. Oder die Brille von Patrick, die – so meinte er – in seinen Händen auseinanderfiel. Auch das vermaledeite Heimweh musste hie und da bekämpft werden. Gross war dann aber der Stein doch, der den Leitern vom Herzen fiel, als alle wieder gesund zu Hause waren. Wir haben eine der schönsten Gegenden unserer Region kennengelernt. Und Samuel meinte: Erstaunlich, was man auf so einer Velotour alles sieht. Neben dem Selbständigsein gehört bei einem solchen Projekt auch das Zusammenleben zum Alltag. Und das kann manchmal schön schwierig sein, vor allem, wenn man in einem Massenschlag zusammenleben muss. Also setzt man sich zusammen und diskutiert stundenlang, wer in welchem Bett schlafen soll oder darf. Kompromisse schliessen ist etwas für Erwachsene! Erst der EM Match beendete die Diskussionen. Gut, gibt es den Fernseher! Es bleibt mir
einmal mehr, zu danken: Den Eltern für das grosse Vertrauen, das sie
aufbrachten, den Kindern fürs wunderbare Mitmachen, der Gemeinde für den
finanziellen Zustupf und natürlich meinen 3 Begleitern Resi, Käthi und Max.
Ohne eure uneigennützige Mithilfe wäre das Abenteuer nicht möglich gewesen.
Vielen Dank!
|